Glossar
Applikation | Eine Applikation (auch „Anwendungsprogramm“ oder kurz „Anwendung“ genannt) ist ein Computerprogramm, das eine für den Anwender nützliche Funktion ausführt, z.B. Buchhaltung für Factoring oder Textverarbeitung. |
ASCII | ASCII steht für den Computer-Textstandard „American Standard Code for Information Interchange“. Hiermit werden Daten nicht nur austausch- sondern auch lesbar gemacht. |
Asset Backed Securities | Bei der Finanzierung durch Asset Backed Securities (ABS) werden Forderungspakete an eine eigens gegründete Fonds- oder Zweckgesellschaft (so genanntes Special Purpose Vehicle, SPV) verkauft, die die angekauften Forderungen durch Ausgabe von Wertpapieren refinanziert. Die Zahlungsansprüche werden durch einen Bestand unverbriefter Forderungen (assets) gedeckt (backed), die auf die SPV übertragen werden und im Wesentlichen den Inhabern der forderungsbesicherten Wertpapiere (Investoren) als Haftungsgrundlage zur Verfügung stehen. |
Asset Based Lending | Unter Asset Based Lending (kurz: ABL; auch Asset Based Financing genannt) versteht man Finanzierungen, die auf der Grundlage bestimmter Unternehmensaktiva dargestellt werden. Hierbei stehen neben den materiellen Unternehmensaktiva aus dem Anlage- und Umlaufvermögen zunehmend auch immaterielle Vermögensgegenstände wie z.B. Marken, Patente und Lizenzen im Fokus. ABL im engeren Sinne hat seinen Ursprung in den USA. Hierbei werden ABL-Fazilitäten eingeräumt, die in voller Höhe durch Sicherheiten gedeckt sind. Die Ausnutzbarkeit dieser Fazilitäten richtet sich nach dem Wert der zur Verfügung gestellten Sicherheiten. Dieses Konzept (auch Borrowing Base genannt) ermöglicht eine Liquiditätssicherung, welche sich am tatsächlichen Finanzierungsbedarf orientiert. |
Belege | Zu Belegen werden Rechnungen, Gutschriften, Zahlungen und Warenstreite gerechnet. Jeder Beleg enthält Belegdaten wie Rechnungsnummer und -datum oder auch externe Belegdaten (z.B. die von Ihren Kunden vergebene Kundennummer). Jeder Beleg kann bis auf Einzelposten herunter gebrochen und nachvollzogen werden. |
Berechtigungskonzept | Ein Berechtigungskonzept ist ein System, das die Nutzung von Ressourcen erlaubt oder untersagt. Jeder Nutzer wird mittels Berechtigungen autorisiert, bestimmte Ressourcen zu nutzen. |
Betriebssystem | Ein Betriebssystem ist die Software, die die Verwendung (den Betrieb) eines Computers ermöglicht. Die fidis Applikationen sind auf allen gängigen Betriebssystemen lauffähig (dazu gehören z.B. Windows NT, Linux, Unix). |
Bewegungsdaten | Bewegungsdaten sind abwicklungsorientierte Daten (z.B. Rechnungen und Gutschriften), die immer wieder neu durch die betrieblichen Leistungsprozesse entstehen, die laufend in die Vorgänge der Datenverarbeitung einfließen und dabei eine Veränderung der Bestandsdaten bewirken. Die Bewegungsvorgänge werden als Transaktionen bezeichnet. |
Bonität | Bonität ist die Kreditwürdigkeit von Geschäftspartnern; die laufende Prüfung der Zahlungsfähigkeit von Debitoren ist häufig mitentscheidend für die Höhe des Factoringentgelts, da sich das Risiko des Factors auch durch die Bonität bestimmt. |
Bulk Factoring | Beim Bulk Factoring (auch Inhouse, Agency oder Eigenservice Factoring genannt) führt der Factoringnehmer selbst sein Debitorenmanagement treuhänderisch für den Factor durch, nutzt aber die Finanzierung und Risikoabsicherung. |
Cockpit | Die Management Cockpits in FACT.pilot sind Informationen in komprimierten Darstellungen zu diversen Bereichen und bieten eine schnelle und solide Übersichts- und/oder Entscheidungsbasis. |
Data Warehouse | Ein Data Warehouse ist eine zentrale Datensammlung, deren Inhalt sich aus Daten unterschiedlicher Quellen zusammensetzt. Es eignet sich vor allem für die Aufbereitung von anspruchsvollen und umfangreichen Analysen und Auswertungen. Das Data Warehouse der fidis wurde geschaffen, um den Factoringnehmern und den Factoringgesellschaften alle relevanten Informationen komfortabel über das Internet anzuzeigen. |
Debitorenbuchhaltung | Die Debitorenbuchhaltung ist die Kundenbuchhaltung, d.h. die Überprüfung und Buchung sämtlicher Zahlungseingänge.
Im Full Service Factoring wird die Debitorenbuchhaltung vom Factor übernommen, im Inhouse Factoring verbleibt diese beim Factoringnehmer, jedoch erfolgt mittels FACT.pilot eine Spiegelung sämtlicher Buchungen. So hat der Factor die gleiche Transparenz wie im Full Service Verfahren. |
Debitorenmanagement | Zum Debitorenmanagement gehören Debitorenbuchhaltung, regelmäßige Bonitätsprüfung, Mahnwesen und Inkasso. Die Übernahme des Debitorenmanagements gehört zum Serviceangebot eines Factors.
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Delkredere | Delkredere ist die Haftung eines Factors des teilweisen bzw. vollständigen Forderungsverlustes durch einen Abnehmer. Die Zahlungsunfähigkeit gilt nach einer festgelegten Frist ohne besonderen Nachweis als eingetreten, wenn der Abnehmer nicht gezahlt und keine Einwände gegen seine Zahlungspflicht erhoben hat. Beim Factoring wird unterschieden zwischen Factoring mit Delkredeübernahme („echtes Factoring“) und Factoring ohne Delkredereübernahme („unechtes Factoring“). |
Dublette | Bei Dubletten handelt es sich in der EDV um mehrfach vorhandene Datensätzen mit (fast) identischen Inhalten, z.B. Adressdatensätze.
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ERP-Software | Enterprise Ressource Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzuplanen. Der ERP-Prozess wird in Unternehmen häufig durch ERP-Software unterstützt. Es lässt sich der Trend beobachten, dass immer mehr Anbieter auf webbasierte Produkte setzen. Hierbei wird z. B. die System-Oberfläche in einem Browser-Fenster dargestellt. Dies bietet unter anderem die Möglichkeit, auch unternehmensexterne Zugriffe auf das eigene System zu realisieren, ohne eine grafische Benutzoberfläche installieren zu müssen. Somit können z. B. Kunden direkt in die Geschäftsprozesse einbezogen werden. Die Möglichkeiten bedeuten einen wesentlichen Zeit- und damit Kostenvorteil. Die fidis Applikationen basieren auf der weltweit führenden ERP-Software SAP R/3. |
Event | Für die unzähligen Events oder auch Ereignisse gibt es in FACT.pilot ein Event Management zur Korrelation und Analyse der Daten. Das Event-Managementsystem kann nicht nur die in Beziehung zueinander gesetzten Ereignisdaten auswerten sondern sie können auch automatisch entsprechende Maßnahmen zur Ableitung der Gefahren im Rahmen definierter Workflows vornehmen. |
Fact.pilot | FACT.pilot ist die flexible Standardsoftware für Factoring und Invoice Discounting der Firma fidis. |
Factoring | Factoring ist eine Finanzdienstleistung, die der kurzfristigen Umsatzfinanzierung dient. Der Factor erwirbt die Forderungen des Factoringnehmers gegen dessen Abnehmer (Debitor) und zieht sie ein. Als Gegenleistung für die Abtretung der Forderungen leistet der Factor an den Factoringnehmer umgehend eine Zahlung, die sich an der Höhe der Forderung orientiert. Factoring beinhaltet üblicherweise eine Dienstleistungsfunktion (Beratung, Debitorenbuchhaltung, Inkassodienst, Meldevorschriften im Außenwirtschaftsverkehr), eine Liquiditätsfunktion (Zahlung des Factors an den Factoringnehmer erfolgt üblicherweise sofort nachdem der Debitor die Rechnung für die vom Factoringnehmer erbrachte Leistung ausgestellt hat) sowie eine Delkrederefunktion (Haftung des Factors für einen Forderungsverlust, die bei der Zahlungsunfähigkeit des Debitoren eintritt). |
Factoringentgelt | Das Factoringentgelt ist der Preis für die Übernahme des Ausfallrisikos und/oder des Debitorenmanagements durch den Factor. Die Höhe richtet sich nach dem Kreditrisiko, dem Branchenrisiko, dem Arbeitsaufwand sowie der Größe und Struktur des Factors.
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Factoringgesellschaft | Die Factoringgesellschaft (auch Factor, Factoringinstitut, -anbieter, Forderungskäufer genannt) erwirbt die Forderungen des Factoringnehmers gegen dessen Abnehmer (Debitoren). Jede Factoringgesellschaft wird in FACT.pilot als Mandant angelegt. Dabei ist es möglich, mehrere Factoringgesellschaften parallel im System zu administrieren. |
Factoringkosten | Die Factoringkosten setzen sich zusammen aus den Finanzierungskosten des Factors für den Kauf, das Halten der Forderung in Anlehnung an die banküblichen Kontokorrentzinssätze, dem Factoringentgelt sowie der Gebühr für den Aufwand der Bonitätsprüfung der Debitoren. |
Factoringsoftware | Speziell programmierte Software für die Administration von Factoring, also den Ankauf von Forderungen.
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Factoringvertrag | Beim Factoringvertrag handelt es sich um einen Rahmenvertrag zwischen dem Factor und seinen Anschlusskunden zur Regelung der Rechte und Pflichten. Zu den Kernelementen gehören die Andienungspflicht des Anschlusskunden, die Ankaufspflicht des Factors (im Rahmen vereinbarter Debitorenlimite), die Haltung für den rechtlichen Bestand der Forderung sowie die Bonität des Debitors. |
Factors Chain International (FCI) | Der FCI (Factors Chain International) ist ein weltweiter Verband von Factoringgesellschaften mit Sitz in Amsterdam, Niederlande.
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Fälligkeitsfactoring | Beim Fälligkeitsfactoring (auch Maturity Factoring) nutzt der Factoringnehmer die Vorteile der vollständigen Risikoabsicherung (Delkredereschutz) und die Entlastung beim Debitorenmanagement, verzichtet jedoch auf die sofortige Kaufpreisregulierung; diese erfolgt entweder erst nach Zahlungseingang oder nach Fälligkeit. |
Favoritenmenü | Die Menüstruktur in FACT.pilot erfolgt benutzerspezifisch, d.h. jedem Benutzer werden die Berechtigungen eingeräumt, die er zur Bewältigung seiner Aufgaben benötigt. Darüber hinaus kann sich jeder Benutzer sein ganz persönliches Favoritenmenü mit den für ihn am häufigsten gebrauchten Menüpunkten zusammenstellen.
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Fazilität | Eine Fazilität ist die von einem Finanzierungsinstitut ihren Kunden eingeräumte Möglichkeit, innerhalb festgelegter Grenzen kurzfristig Kredite in Anspruch zu nehmen bzw. Guthaben anzulegen. |
Fehlerprotokoll | Das FACT.pilot Fehlerprotokoll ist die Ergebnisliste eines Prüfprogramms. Es handelt sich um die Auflistung aller Fehler mit Zeitangabe, wann der Fehler aufgetreten ist, mit Fehlerort, Art des Fehlers usw. Durch die genauen Angaben im Protokoll können Fehler schnell an der richtigen Stelle ohne mühseliges Suchen behoben werden. |
Forderungsmanagement | Unternehmen gewähren ihren Kunden auf erbrachte Lieferungen und Leistungen in der Regel Kredite, indem sie Zahlungsziele einräumen (so genannte Lieferantenkredite). Das Forderungsmanagement (auch Kreditmanagement) leitet, gewährt und verwaltet diese Kredite. Es zielt darauf ab, Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten und die notwendige Liquidität des Unternehmens jederzeit zu wahren. Immer mehr Unternehmen übertragen ihr Forderungsmanagement hierauf spezialisierten Factoringunternehmen. Durch Outsourcing des Debitoren- oder Forderungsmanagements werden Personal- und Sachkosten verringert und die Liquidität erhöht. |
Full Service Factoring | Unter Full Service Factoring wird der Ankauf und die Finanzierung von Forderungen, die Übernahme oder Nichtübernahme des Delkredereschutzes (echtes bzw. unechtes Factoring) und die Verantwortungsübernahme des Debitorenmanagements verstanden. |
Geschäftspartner | Geschäftspartner können in FACT.pilot von ganz unterschiedlicher Natur sein, z.B. kann es sich hierbei um einen Factoringnehmer, einen Debitoren oder um einen Mitarbeiter handeln. Die Konzeption des Geschäftspartnermodells zielt darauf ab, informationstechnische Vorteile wie Redundanzfreiheit und Datenintegrität nutzbar zu machen, sowie Aspekte der Kundenpflege und Neukundenakquisition in den Blick zu rücken. |
Import/Export Factoring | Factoring kann sowohl für inländische Forderungen als auch für Forderungen gegenüber Schuldnern im Ausland eingesetzt werden. Wenn inländische Exporteure die Leistungen eines Factors für ihre grenzüberschreitenden Geschäfte beanspruchen, spricht man von Export Factoring. Wenn ausländische Unternehmen nach Deutschland importieren und ein deutsches Factoringinstitut in Anspruch nehmen, spricht man von Import Factoring. |
Inhouse Factoring | Beim Inhouse Factoring (auch Bulk, Eigenservice oder Agency Factoring genannt) führt der Factoringnehmer selbst sein Debitorenmanagement treuhänderisch für den Factor durch, nutzt aber die Finanzierung und Risikoabsicherung. |
Inkasso | Inkasso ist der Einzug von Forderungen und eine Sonderform der Forderungsabtretung (Zession). |
International Factors Group (IFG) | Der IFG (International Factors Group) ist der älteste weltweite Verband von Factoringgesellschaften mit Sitz in Brüssel, Belgien. |
Internationalität | Internationalität bedeutet für die fidis Applikationen: Ländervarianten, Mehrsprachenfähigkeit, Mehrwährungsfähigkeit, individuelle Kalenderverwaltung unter Berücksichtigung (mehrerer) internationaler Feiertage. |
Kreditversicherung | Gegenstand des Versicherungsschutzes einer (Waren-) Kreditversicherung oder auch Delkredereversicherung ist der Ausfall von Forderungen bei Warenlieferungen oder Dienstleistungen Gegenstand. Der Abschluss einer Kreditversicherung dient dem Schutz des Ausfallrisikos. Im Unterschied zum Factoring übernimmt die Versicherung jedoch nicht das Risiko zu hundert Prozent. Beim Factoring können Prämien für die Versicherung eingespart werden. |
Limit | Das Limit stellt den Höchstbetrag je Debitor der vorfinanzierten Forderungen dar. |
Limitverwaltung | Die Limitverwaltung ist ein Instrument zur Begrenzung von Ausfall- und Marktrisiken innerhalb des Risikomanagements von Factoringunternehmen durch die Aufzeichnung von Limitinanspruchnahmen und die Überwachung von Limitvorgaben. |
Liquidität | Als Liquidität wird die ausreichende Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln verstanden. |
Mahnwesen | Nur mit einem effektiven Mahnwesen und einem funktionierenden Forderungsmanagement lassen sich Forderungen eintreiben und Kunden dazu bewegen, ausstehende Forderungen zu begleichen. Im anderen Fall kann der Ausfall von Forderung hohe Verluste bedeuten. Grundvoraussetzung für ein Erfolg versprechendes Mahnverfahren ist die eindeutige Festlegung von Zahlungszeitpunkten innerhalb von Verträgen und die rechtzeitige Mahnung bei Zahlungsverzug von säumigen Kunden. |
Management Cockpits | Die Management Cockpits in FACT.pilot sind Informationen in komprimierten Darstellungen zu diversen Bereichen und bieten eine schnelle und solide Übersichts- und/oder Entscheidungsbasis. |
Mandant | Jede Factoringgesellschaft wird in FACT.pilot als Mandant angelegt. Dabei ist es möglich, mehrere Factoringgesellschaften parallel im System zu administrieren. |
Mehrwährungsfähigkeit | FACT.pilot ist 100%-ig Mehrwährungsfähig, d.h. Forderungen können nicht nur in verschiedenen Währungen angekauft, sondern auch in davon abweichenden Währungen finanziert und ausgezahlt werden. |
Module | FACT.pilot ist in diversen Modulen erhältlich, welche jeweils die unterschiedlichen Produkte im Bereich Factoring administrieren können. |
Organisationsstruktur | Organisations- oder auch Unternehmensstrukturen werden durch einmal grundlegend festgesetzte Regeln aufgebaut, worin genau beschrieben wird, welche Abteilung und welche Stelle innerhalb dieser Strukturen welche Aufgaben zu erledigen hat. Dabei werden auch die Beziehungen zwischen den Abteilungen festgelegt, um einen reibungslosen Betrieb innerhalb eines Unternehmens zu ermöglichen. Die fidis Applikationen können mit einem umfangreichen Berechtigungskonzept jeglichen Organisationsstrukturen ganz individuell angepasst werden. |
Outsourcing | Outsourcing ist die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen. Es ist eine spezielle Form des Fremdbezugs von bisher intern erbrachter Leistung, wobei Verträge die Dauer und den Gegenstand der Leistung fixieren. Factoring ermöglicht das Outsourcing des Debitorenmanagements. fidis übernimmt auf Wunsch Backoffice-Funktionalitäten von Factoringgesellschaften. |
Parametereinstellung | Ein Parameter ist eine charakterisierende Eigenschaft oder eine Kenngröße. Durch das individuelle Einstellen der einzelnen Parameter können in FACT.pilot ganz unterschiedliche, für den jeweiligen Geschäftszweck notwendige, Geschäftsabläufe administriert werden. |
Passiv Factoring | Beim Passiv Factoring (auch Reverse Factoring genannt) sind die Warenverbindlichkeiten des Factoringkunden Gegenstand des Vertrages, d.h. der Factor führt die Kreditorenkonten. Eingangsrechnungen werden vom Factor unter Ausnutzung des höchsten Skontosatzes bezahlt. |
Programmiersprache | Eine Programmiersprache ist eine formale Sprache, die zur Erstellung von Verarbeitungsanweisungen für Rechnersysteme verwendet wird. Die Applikationen der fidis basieren auf SAP R/3 und bedienen sich daher auch der Programmiersprache der SAP: ABAP 4 (Kurzform für „Advanced Business Application Programming“). |
Quellcode | Unter dem Quellcode (auch Quelltext oder Programmcode genannt) versteht man in der Informatik den für Menschen lesbaren in einer Programmiersprache geschriebenen Text eines Computerprogramms. Die fidis Applikationen basieren auf der SAP-Programmiersprache und damit ist der Quellcode frei zugänglich, d.h. der Quelltext wird mit ausgeliefert. Dies ermöglicht eine unabhängige Anpassung für spezifische Bedürfnisse. |
Releasestrategie | Die fidis folgt strikt der SAP-Releasestrategie. Durch die entsprechende Wartung der Software werden Investitionsschutz und Zukunft der fidis-Kunden garantiert.
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Reverse Factoring | Reverse Factoring (auch Passiv Factoring genannt) bedeutet, dass der Factoringnehmer gegenüber seinen Lieferanten die langen Zahlungsziele nutzt. Der Factor überweist sofort nach Erstellung der Rechnung den daraus resultierenden Betrag an den Lieferanten. Die Verhandlungsposition gegenüber den Lieferanten ist in jedem Fall gestärkt. |
SAP R/3 | SAP R/3 ist ein Unternehmensinformationssystem des deutschen Softwarehauses SAP. Das R steht dabei für realtime (Echtzeit), die 3 steht für die drei Ebenen, aus denen ein R/3-System besteht (Datenbank-, Applikations- und Präsentationsschicht). |
Schnittstellen | Schnittstellen dienen dem Austausch von Daten und Informationen zwischen FACT.pilot und externen Systemen. |
Sicherheitseinbehalt | Der Sicherheitseinbehalt (auch Kaufpreiseinbehalt genannt) ist eine Sicherheit von in der Regel 20% bis 30% der gekauften Forderungen, welche die Factoringgesellschaft einbehält. Mit diesem Betrag werden eventuelle Mängeleinreden der Debitoren, Aufrechnungen, Boni, Skonti, Rabatte u.ä. abgedeckt. Der Betrag wird bei Zahlung des Debitors verrechnet bzw. ausbezahlt. |
Stammdaten | Stammdaten (auch Referenzdaten genannt) sind zustandsorientierte Daten, die der Identifikation, Klassifikation und Charakterisierung von Sachverhalten dienen und die unverändert über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen.
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Standardfunktionen | Zu den fidis-Standardfunktionen werden sämtliche, nicht-factoring-spezifische Funktionalitäten gezählt, welche mit Factoring als Solches zunächst einmal nichts zu tun haben, dennoch aber für den reibungslosen Ablauf der Factoringprozesse unabdingbar sind. Dazu gehören z.B. Workplace, Telefonintegration, Treasury, Finanz- und Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung, CRM, DMS. |
Standardsoftware | Standardsoftware ist eine Software, die für eine große Anzahl von Anwendern entwickelt worden ist. Im Gegensatz dazu wird Individualsoftware immer speziell für einen Anwender entwickelt. Die Vorteile von Standardsoftware sind vor allem der Bekanntheitsgrad und der Verbreitungsgrad (auch Einsatzhäufigkeit). Nicht zu vergessen ist die Kompetenz der Anwender und Entwickler, da sich viele Personen mit der Software auseinandersetzen. Weitere Vorteile sind Kostenersparnisse bei der Anschaffung, die Orientierung an „offenen Standards“, die schnellere Verfügbarkeit und die Unabhängigkeit von Individualprogrammierern. |
Stichtagsabgleich | Beim Stichtagsabgleich liefert der Factoringnehmer seine Offenen Posten (OP)-Liste an bestimmten Stichtagen. FACT.pilot vergleicht die OP-Listen miteinander und extrahiert die Neuzu- und Abgänge. |
Stilles/Offenes Factoring | Beim stillen Factoring wird der Debitor über die Abtretung der Forderung nicht informiert, sie bleibt für ihn unsichtbar. Das Risiko für den Factor liegt hierbei in der fehlenden Möglichkeit zur Verifizierung der Forderung, so dass ein Kunde in betrügerischer Absicht nicht existente Forderungen zum Ankauf andienen könnte. Folglich wird ein Factoringunternehmen im stillen Verfahren nur mit einwandfreien Adressen zusammenarbeiten. Das Gegenteil des stillen Factorings ist folglich das offene Factoring, bei welchem der Debitor über die Forderungsabtretung an den Factor in Kenntnis gesetzt wird. In Deutschland ist stilles Factoring nicht üblich. |
Supply Chain Finance | Supply Chain Finance (SCF) ist die unternehmensübergreifende Optimierung von Finanzstrukturen und Finanzflüssen zur Rentabilitätsmaximierung einzelner oder mehrerer Unternehmen einer Supply Chain. Denn die Gestaltung des Logistiksystems hat nicht nur Auswirkungen auf die Effizienz und Effektivität der Güter- und Informationsflüsse, sondern auch erheblichen Einfluss auf finanzielle Aspekte. SCF ist die Optimierung der Finanzen durch die Nutzung der Finanzkraft, die in der Supply Chain liegt. Dabei geht es um neue innovative Lösungen zur Senkung der Finanzierungskosten, ohne die Kosten an anderer Stelle zu erhöhen. Es handelt sich um eine Schnittstellenaufgabe bei der Logistiker, Finanzabteilungen, Banken, Steuerexperten und andere Dienstleister zusammenarbeiten. Für Logistik- und Finanzdienstleister ergeben sich im Supply Chain Finance neue Geschäftsfelder mit guter Rendite. Die auf Endkunden ausgerichtete Optimierung von Güter- und Informationsflüssen des Supply Chain Managements wird durch SCF explizit um eine Finanzflussbetrachtung erweitert, die die Interessen der Eigenkapitalgeber berücksichtigt. SCF.pilot ist die innovative Software von fidis zur Unterstützung von Supply Chain Finance. |
Transaktion | Als Transaktionen werden die systemseitigen Verarbeitungsvorgänge von Bewegungsdaten bezeichnet. |
Warenstreit | Ein Warenstreit entsteht, wenn die Qualität oder Menge der gelieferten Waren oder Dienstleistungen vom Debitor als mangelhaft beanstandet wird. |
Workflow | Ein Workflow ist die strukturierte Steuerung von Vorgängen. Mit ihr können Geschäftsprozesse, an denen mehrere Mitarbeiter in einer vorgegebenen Reihenfolge beschäftigt sind, softwaremäßig abgewickelt werden. Auslöser von Workflows sind Events. |
Workplace | Der Workplace in den fidis Applikationen ist die zentrale Organisations- und Kommunikationsstelle eines jeden Benutzers und selbstverständlich kompatibel zu den gängigen Email-Systemen wie Outlook oder LotusNotes. |
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FACT.pilot ist die Software von Experten für Experten der Factoringbranche.
Langjährige Erfahrungen und Best Practices sind in der einzigartigen Applikation von fidis miteinander vereint.
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